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Gabriel wirft Koalition «Käuflichkeit» vor
Abensberg (dpa) - Geteilte Reaktionen auf den Atomkompromiss: SPD- Chef Sigmar Gabriel warf der Bundesregierung Käuflichkeit vor. Die Sicherheit der Deutschen sei an vier große Konzerne verkauft worden, sagte er mit Blick auf die Energieriesen Eon, RWE, EnBW und Vattenfall. Bayerns Umweltminister Markus Söder dagegen verteidigte die Einigung auf längere Atomlaufzeiten. In der Nacht hatten sich die Spitzen von Union und FDP auf längere Laufzeiten von bis zu 14 Jahren verständigt. Die letzten Meiler dürften damit im Jahr 2040 oder später abgeschaltet werden.
© sueddeutsche.de - erschienen am 06.09.2010 um 13:01 Uhr